Die Blindenschrift (Braille) ist ein taktiles Schriftsystem, das Anfang des 19. Jahrhunderts von dem Franzosen Louis Braille entwickelt wurde. Es verwendet erhabene Punkte, die in verschiedenen Mustern angeordnet sind, um Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen darzustellen. Braille ist zum Standard für blinde Menschen geworden, um lesen und schreiben zu können, und findet in vielen Bereichen des täglichen Lebens, beispielsweise bei der Beschilderung, breite Anwendung.
Braille-Schilder, auch ADA-Schilder (Americans with Disabilities Act) oder taktile Schilder genannt, bestehen aus erhabenen Braille-Zeichen und -Grafiken, die leicht ertastet und gelesen werden können. Sie dienen dazu, Menschen mit Sehbehinderungen Informationen und Wegbeschreibungen zu geben, damit diese ihre Umgebung wahrnehmen und sich sicher und selbstständig fortbewegen können.
1. Barrierefreiheit für Menschen mit Sehbehinderungen
Braille-Schilder sind für Menschen mit Sehbehinderung ein unverzichtbares Mittel zur Barrierefreiheit und ermöglichen ihnen, sich in Gebäuden, Büros, öffentlichen Bereichen und anderen Einrichtungen selbstständig zu bewegen. Indem sie Informationen in einem taktilen, erfühlbaren Format bereitstellen, bieten Braille-Schilder die Möglichkeit eines gleichberechtigten Zugangs zu Informationen und ermöglichen blinden Menschen eine freiere und selbstsicherere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
2. Sicherheit
Braille-Schilder erhöhen die Sicherheit, sowohl für Menschen mit als auch ohne Sehbehinderung. In Notfallsituationen wie Bränden oder Evakuierungen liefern sie wichtige Informationen zur Wegweisung und helfen so, die nächstgelegenen Ausgänge zu finden. Diese Informationen sind auch im Alltag hilfreich, beispielsweise bei der Orientierung in unbekannten Bereichen eines Gebäudes.
3. Einhaltung der ADA-Beschilderung
Braille-Schilder sind ein wesentlicher Bestandteil eines barrierefreien Beschilderungssystems gemäß ADA (Americans with Disabilities Act). Der ADA schreibt vor, dass alle öffentlichen Bereiche über eine für Menschen mit Behinderungen zugängliche Beschilderung verfügen müssen. Dies umfasst Schilder mit taktilen Zeichen, erhabenen Buchstaben und Braille-Schrift.
1. Materialien
Braille-Schilder werden üblicherweise aus robusten Materialien wie Kunststoff, Metall oder Acryl gefertigt. Diese Materialien sind beständig gegen Witterungseinflüsse und Chemikalien, die häufig in Reinigungsmitteln vorkommen. Darüber hinaus weisen sie eine hohe Kratzfestigkeit gegenüber alltäglicher Beanspruchung auf.
2. Farbkontrastet
Braille-Schilder weisen typischerweise einen hohen Farbkontrast auf, wodurch sie für Menschen mit Sehbehinderung leichter lesbar sind. Das bedeutet, dass der Kontrast zwischen dem Hintergrund und den erhabenen Braille-Punkten deutlich und gut erkennbar ist.
3. Platzierung
Braille-Schilder sollten an gut zugänglichen Stellen, in einer Höhe von 1,20 bis 1,80 Metern, angebracht werden. So wird sichergestellt, dass Menschen mit Sehbehinderungen sie im Stehen ertasten können, ohne sich strecken oder nach etwas greifen zu müssen.
Braille-Schilder sind ein unverzichtbarer Bestandteil von Leitsystemen in Unternehmen und Einrichtungen und gewährleisten hohe Barrierefreiheit, Sicherheit und die Einhaltung der ADA-Richtlinien. Sie ermöglichen Menschen mit Sehbehinderungen eine freiere und selbstsicherere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und tragen so zu einem unabhängigeren und komfortableren Alltag bei. Durch die Integration von Braille-Schildern in Ihr Leitsystem verbessern Sie den Zugang zu Informationen, schaffen eine sichere Umgebung und demonstrieren Ihr Engagement für Barrierefreiheit und Inklusion.



Wir werden vor der Auslieferung drei strenge Qualitätskontrollen durchführen, nämlich:
1. Wenn die Halbfertigprodukte fertiggestellt sind.
2. Wenn jeder Prozess übergeben wird.
3. Bevor das fertige Produkt verpackt wird.
